Interpretation baut Brücken
Museen, Zoos oder Botanische Gärten arbeiten weltweit nach dem Konzept der Natur- und Kulturinterpretation. Dessen Ursprung liegt in den Nationalparken der USA und war in dem Wunsch begründet, Besuchern geistige Zugänge zu wilder Natur zu öffnen.
Der Brückenschlag von der Lebenswelt des Menschen zu seinem unmittelbar erfahrbaren Natur- und Kulturerbe kennzeichnet nach wie vor die Formen der Interpretation. Diese Erfahrung kann zum wichtigen Impuls für verantwortungsvolles Handeln werden.
Interpretation bevorzugt die direkte Vermittlung durch einen Interpreten. Neben Führungen gehören aber auch Medien wie Tafeln oder Pfade zu den klassischen Formen, soweit sie die Begegnung mit den Natur- oder Kulturphänomenen unmittelbar unterstützen.
Natur- und Kulturinterpretation ist im Projekt vertreten durch das Bildungswerk interpretation, das mit der Durchführung von ParcInterp betraut ist.


